Alp Chlusmatta

Das wars.

Nun geht der Alpsommer definitiv zu ende. In der Chlusmatta haben wir nun den Mist auf die Weise verteilt und dann werden die Fensterläden angebracht und alles wintersicher gemacht. Sollte es das Wetter noch zulassen, werden wir noch Holz einbringen für den Winter.

Rückblickend war es ein durchzogener Sommer. Das Wetter hat vor allem das Heuen in die Länge gezogen. Aber das Futter für die Tiere war gut. Auch die Temperatur war für die Kühe angenehm. Die mögen es nicht gerne zu warm. Und es war bis Ende Sommer grün bis ganz oben auf den Bergen. Von grösserem Schaden sind wir verschont geblieben.

Ich atme immer auf, wenn alle Tiere wieder gesund zurück zu ihren Besitzer gehen. Es tut gut die Verantwortung ab zu geben.

Es fällt mir schwer zu gehen. Aber ich komme ja nächstes Jahr wieder, wenn Gott will und ich gesund bleibe. Der Rahmen vom Ablauf des Sommer ist ja immer sehr ähnlich. Aber die kleinen oft unscheinbaren Dinge machen das Leben auf der Alp jeden Sommer von neuem zu einem besonderen Erlebnis. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sicher spielt das  Wetter eine grosse Rolle. Dann sind es die Tiere, die Helfer, die Gäste, die Besucher, die Nachbaren und vor allem die Familie, die das Leben auf der Alpe abwechslulngsreich, spannend, herausfordernd, interessant und zu einem wunderbaren Erlebns machen. Ich möchte das allels nicht missen und bin danbar dafür.

Der Herbst hat nun Einzug gehalten. Die Bäume verfärben sich schon. Auch sie ziehen sich zurück und "wintern" sich ein, indem sie alle Kraft in die Wunrzeln zurück nehmen. Ich liebe dieses Schauspiel der Natur. Die Farben sich herrlich anzusehen. Alles muss mal zu Ende gehen damit neues entsteht.

Im Januar-März haben wir dann wieder Gäst, die wir nach einer Schneeschuhwanderung verpflegen.  Ein Fondue mit Simploner-Raclettekäse wird immer sehr geschätzt.

Ich wünsche euch allen, alles gut.

Maria Arnold
15. Oktober 2014 - 21:42
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