Alpe Formazzora

Eigentlich..... aber.....

Bundì, bundì

So – nun ist mein Compi wieder repariert und ich bin wieder im Blog-Modus.

Eigentlich wollte ich Ihnen schon etwas früher über die Käseteilet erzählen. Ueber die zufriedenen Gesichter der Boggesi , als sie am vorletzten Sonntag Morgen ihren Käseanteil abholen kamen. Vom erstaunten Gesicht von Gennys Schwiegervater, als er den gut gefüllten Käsekeller vor der Verteilung inspizierte. Hat er doch der langandauernden Hitze wegen eine grössere Mengeneinbusse erwartet.

Ich wollte Ihnen auch von den Männern schreiben, wie sie eine Reihe bildeten und den Käse einem nach dem anderen weiterreichten, bis die Laibe in den Autos verschwunden waren. Und vor allem wollte ich Ihnen vom „Presidente“ erzählen, wie er herumwuselte in seiner Lieblingsschürze. Da und dort auf einen Käselaib klopfte und in Gedanken schon unsere Kunden belieferte. Und allen zurief, dass der Formazzora auch dieses Jahr wieder die Maximalpunkte des AOP einheimsen durfte. Ich wollte aber eigentlich auch beschreiben, wie sich Cristiano und Marco voneinander verabschiedeten, wie Marco nur in die Nähe des Käsekellers kam, aber nicht eintrat. Fast so, als würde es ihm ein bisschen schwer fallen zu sehen, wie seine Käseleibe, die er mit Leib und Seele produziert hatte, weggetragen wurden.

Aber während ich dies schreibe, geht mir  ein Satz einer FB-Leserin nicht mehr aus dem Sinn. Sie las meinen Bericht der Alpabfahrt und schrieb darunter: „Ich wünsch Euch Allen ein liebevolles Zuhause“. Was hat dieser Satz eigentlich mit einem guten Alpkäse zu tun? Ganz, ganz viel! Ich werde es Ihnen im nächsten Blog gerne erklären.

Und eigentlich…. merke ich gerade, dass ich heute ja wirklich von der Käseteilet erzählt habe…..

 

 

Regula Colombo
30. Septembre 2018 - 14:38
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